Neuigkeiten

13/12/11 - Ein frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches neues Jahr wünschen wir unseren Kunden und deren Patienten!

Das vergangene Jahr ist für unser kleines Labor erfolgreich verstrichen und das neue Jahr wirft seinen Schatten voraus.

Näheres werde ich im Januar berichten!

 

Frank Prusseit

 

Zahnimplantate

Zahn-Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die in den
Kieferknochen eingepflanzt werden. An ihnen kann jede Form des
Zahnersatzes, beispielsweise eine Krone, Brücke oder Prothese,
befestigt werden.
Damit ermöglichen Zahn-Implantate, dass verlorengegangene Zähne fast
naturgetreu ersetzt werden können – von der Wurzel bis zur „Spitze“.

Wird ein Zahn gezogen, geht dabei auch immer die Zahnwurzel verloren.
Die Zahnkrone selbst kann relativ leicht, beispielsweise durch eine
Brücke, rekonstruiert werden. Allerdings muss man dafür in Kauf nehmen,
dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen, um den Zahnersatz
befestigen zu können. Mit einer Brücke wird aber lediglich der
sichtbare Teil des Zahnes ersetzt, nicht jedoch die Zahnwurzel.
Dabei erfüllt die Zahnwurzel eine äußerst wichtige Funktion:
Ähnlich wie die Wurzeln eines Baumes verankert sie den Zahn im
Kieferknochen und gibt ihm den notwendigen Halt.
Zusätzlich sorgt die Zahnwurzel dafür, dass die Belastung beim
Kauen auch auf den Kieferknochen übertragen wird, der durch diesen
Reiz stark bleibt. Mit Zahn-Implantaten hat die moderne
Zahnmedizin eine Form des Zahnersatzes entwickelt, die eine äußerst
naturgetreue Nachbildung von Zähnen – sowohl der Krone als auch
der Wurzel – möglich macht. Die künstliche Wurzel selbst ist dabei
ein schrauben-, zylinder- oder auch blattförmiger Körper aus
Reintitan. Dieser Titankörper wird in den Ober- oder Unterkiefer
eingepflanzt, verwächst mit dem Knochen und dient dann zur
Befestigung des eigentlichen Zahnersatzes. Welche Implantatform
dabei zum Einsatz kommt, entscheidet der Zahnarzt individuell nach
der Beschaffenheit des Kiefers und dem Volumen sowie der Festigkeit
des Knochens.

Unabhängig von der Form, bestehen heutzutage fast alle Implantate
aus Titan und haben eine „keramische“ Oberfläche. Dieses Metall ist
mechanisch stark belastbar, ruft keinerlei Allergien hervor und
verwächst völlig unproblematisch mit dem Kieferknochen.
Ist der Titankörper erst einmal im Knochen verankert, sitzt er
mitunter fester, als zuvor die eigene Zahnwurzel.